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ABC1
Einsatzart: ABC1
Kurzbericht: Dieselaustritt nach LKW Überschlag
Einsatzort: Sulzburg
Alarmierung: Alarmierung per Funk
am Montag, 09.09.2019, um 15:12 Uhr
Mannschaftsstärke: k.A.
eingesetzte Kräfte:
Einsatzbericht:

Die Feuerwehr Sulzburg forderte am Montagnachmittag den Gefahrgutzug Müllheim an.
In einem Wald zwischen Sulzburg und Laufen kam ein LKW von der Fahrbahn ab und stürzte ca. 10m den Wald hinab.
Hierbei wurde der Tank des LKW`s aufgerissen und Diesel trat aus.

Zuerst wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Sulzburg das Gespann gesichert, um dann den Tank leer zu pumpen.
Der Diesel wurde in Kanister gepumpt die dann mittels einer Menschenkette durch das unwegsame Gelände auf den Waldweg geschafft wurden.

Die Bergung des LKW übernahm eine Spezialfirma.

Mehr dazu im Presseberich:

 

Ein Lastzug ist am Montagmittag im Laufener Wald eine Böschung zehn Meter hinabgestürzt. Dem Fahrer passierte nichts. Der ausgelaufene Diesel verursacht wohl keine schweren Folgen.

 

Ein Lastzug ist am Montagmittag im Laufener Wald – zwischen Sedanplatz und Muggardt – eine Böschung zehn Meter hinabgestürzt. Der Fahrer konnte noch rechtzeitig aus dem Fahrerhaus springen. Erst am Dienstag konnte der Container, in dem das Holz gelagert war, geborgen werden. Das Fahrzeug selbst, dessen Tank beschädigt war, sollte auch noch am Dienstagabend geborgen werden. Diesel war ausgelaufen und in den Erdboden gelangt.

Der Sulzburger Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter, Stephan Grethler, und 20 Feuerwehrleute trafen den Lastzug unterhalb eines Waldweges in schwer zugänglichem Gelände an. Er hatte laut Kommandant einen Container geladen, in dem sich vom Borkenkäfer befallenes Holz befand. "Der Fahrer hatte vermutlich in der engen Kurve die Kontrolle verloren", erklärt Grethler.

Laut Polizei hingegen sei der Erdboden weggebrochen, weshalb der Lastzug abgerutscht sei. Ein zweiter Lastzug konnte gerade noch stehen bleiben. Der Fahrer des Unfalllasters rettete sich selbst wohl mit einem Sprung aus dem abstürzenden Fahrzeug.

Hochseecontainer war mit 35 Tonnen Holz beladen


Bei dem Absturz wurde der Tank des Fahrzeuges, der etwa mit 760 Liter Kraftstoff befüllt war, beschädigt. Um die große Menge Kraftstoff weitgehend auffangen zu können, ließ Einsatzleiter Grethler den Gefahrgutzug der Feuerwehr Müllheim alarmieren. Am Ende konnten etwa 360 Liter abgepumpt werden, der Rest drang in den Boden ein.

Wegen der prekären Lage waren am Montag der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Bleile und der auf Bergungen spezialisierte Fachberater des Technischen Hilfswerks, Patrick Winterhalter, zur Stelle geeilt. Eingeschaltet waren auch Polizei und die Untere Wasserbehörde. Auch Sulzburgs Bürgermeister Dirk Blens machte sich ein Bild vor Ort von den Ausmaßen der Havarie.

Der Hochseecontainer auf dem Lastzug war mit 35 Tonnen Holz beladen. Die beiden Fahrzeuge, die anders als Langholztransporter keine lenkbare Doppelachse besitzen und damit einen deutlich schlechteren Kurvenradius haben, waren zum Beladen in den Wald gefahren. Der Fahrer unterschätzte offensichtlich den Kurvenverlauf.

Keine schwerwiegenden Folgen wegen Diesel im Erdboden


Die verschmutzte Erde abzugraben war, so der Einsatzleiter weiter, aufgrund der Tiefe und Enge der Einsatzstelle wohl nicht möglich. Der abgestürzte Container wurde von Forstarbeitern mit Spezialfahrzeugen entladen, um das Gewicht für die spätere Bergung reduziert werden. Ein Spezialunternehmen sollte dann den Lastzug bergen.

Laut Valerie Pin, Sprecherin des Landratsamts Breisgau-Hochschwarzwald, sind durch die Beschädigung des Tanks etwa 200 bis 300 Liter Diesel freigesetzt worden. Der in dem Tank verbliebene Diesel wurde von der Feuerwehr aufgefangen und dann zum Bauhof der Gemeinde Sulzburg gebracht.

"Der ausgetretene Diesel wird zum einem durch die Sperren aufgesaugt und zum anderen durch natürliche Prozesse abgebaut. Wasserschutzgebiete sind keine betroffen", sagte Pin am Dienstagabend. Das Landratsamt will den Boden, sobald der Lkw vollständig geborgen ist, genauer begutachten. In einem kleinen nahegelegenen Bach habe man zunächst keine Belastung durch das Diesel feststellen können. Schwerwiegende Folgen für die Menschen seien keine zu erwarten, jedoch seien Geruchsbelästigungen nicht auszuschließen. "In dem verunreinigtem Abschnitt sollten Tierbesitzer darauf achten, dass die Tiere nicht an den Bach gehen", erklärte Pin.

 

 

 

 

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