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Die neu geründete Kindergruppe

bei der Abt. Niederweiler

Schlauchtiger1

                                                 Schlauchtiger2


 

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung. von: mps

Kinder können in die Feuerwehr

Satzungsänderung macht's möglich, Niederweiler startet.

MÜLLHEIM (mps). Die örtliche Feuerwehr will schon Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren aufnehmen. Deshalb hat der Gemeinderat die Feuerwehrsatzung geändert. Bei der Abteilung Niederweiler laufen bereits die Vorbereitungen zur Gründung einer solchen Kindergruppe. Der offizielle Startschuss wird am Jubiläumswochenende gegeben, die Abteilung Niederweiler feiert am 14. September ihr 150-jähriges Bestehen.

Bisher war es den Feuerwehren landauf, landab nur möglich, Kinder ab zehn Jahren in die Jugendgruppen aufzunehmen. Erst mit einem Erlass im vergangenen Jahr ebnete das Landesinnenministerium den Weg zur Gründung von Kindergruppen. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Landesfeuerwehrverband und der Unfallkasse wurde, so informierte die Stadtverwaltung den Gemeinderat, ein 94-seitiges pädagogisches Konzept erarbeitet. Seither wird dieses Thema auch in Kreisen der Müllheimer Feuerwehr diskutiert.

Bei der Abteilung Niederweiler laufen die Vorbereitungen zur Gründung einer Kindergruppe auf Hochtouren. Mit Christine Mack und Susanne Riedel, beide seit kurzem selbst aktive Feuerwehrfrauen, kümmern sich zwei ausgebildete Grundschullehrerinnen um die Organisation. Sie werden auch die Betreuung übernehmen. Unterstützt werden sie von Sabrina Schneider, die zuvor einen Jugendleiterlehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal besuchen wird.

 

Vorbereitungen weit gediehen

"Wir haben jetzt mit dem neuen Feuerwehrhaus die idealen Voraussetzungen", freut sich Abteilungskommandant Rainer Hirt auf das neue Projekt. Für ihn als Verantwortlicher ist die Förderung des jüngsten Nachwuchses ein weiterer Baustein für die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft in Zukunft. Bisherige Rückmeldungen – die Mund-zu-Mund-Propaganda im Dorf hat funktioniert – lassen hoffen.

Ein weiterer Grund für die Initiative ist das Ganztagsangebot an den Grundschulen. Da will die Feuerwehr nicht ins Hintertreffen geraten. Auch die anderen Abteilungen der Gesamtfeuerwehr zeigen Interesse und blicken interessiert in Richtung Niederweiler. "Wir werden natürlich gerne die anderen Abteilungen bei der Gründung unterstützen", betont Christine Mack. Die Vorbereitungen seien bereits weit gediehen. Das Programm für die Kindergruppe steht, die Inhalte sind konzipiert, aufgenommen werden Kinder ab sechs Jahren. "Wir werden viel Basteln, Besichtigungstouren unternehmen, gemeinsam spielen und alles, was Spaß macht und sinnvoll ist, angehen", skizziert Susanne Riedel das Programm. Ziel sei es, Kinder für soziales Miteinander und das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen und sie spielerisch an das Thema Feuerwehr heranzuführen. Die Gruppe soll sich alle 14 Tage treffen.

Abteilungskommandant Hirt verbindet damit eine weitere Hoffnung: "Vielleicht bleibt auch ein Elternteil als aktive Kraft bei uns hängen." Für die Jugendfeuerwehr kommt die Kinderfeuerwehr zur rechten Zeit. "Wir brauchen wieder Nachwuchs", sagt Jugendwart Frank Katzschke. Denn mehrere ehemalige Jugendfeuerwehrleute wechselten in den beiden vergangenen Jahren in die Einsatzmannschaft.