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Genusslauf 2019

Auch in diesem Jahr startete wieder eine Gruppe beim diesjährigen Genusslauf.Die Strecke… weiterlesen

Workshop der Höhensicherungsgruppe

Zu einem Workshop waren die Mitglieder der Höhensicherungsgruppe vor kurzem in Weil am… weiterlesen

Lehrgang Sägeführer

An mehreren Wochenenden im Februar lief ein Lehrgang Sägeführer. Insgesamt 24 Kameraden… weiterlesen

Übung Höhensicherung

Die Höhensicherungsgruppe übte vor kurzem im Dachgebälk des Müllheimer… weiterlesen

TH Lehrgang Müllheim

Auf dem städtischen Bauhof in Müllheim fand dieses Jahr die Gemeinschaftliche TH… weiterlesen

Überdrucklüfter

Überdrucklüfter werden bei der Feuerwehr eingesetzt, um bei Bränden die Sicht für die vorgehenden Trupps im Gebäude zu erleichtern. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass sich der Brandrauch beim Betreten des verqualmten Bereiches nicht weiter ausbreiten kann, sondern in den betroffenen Räumen bleibt, bzw. durch geöffnete oder zerstörte Fenster ins Freie gelangt.
 
Bei normalen Gebäuden (Wohnhäuser) wird der Überdrucklüfter in der Regel vor dem Hauseingang aufgestellt und erzeugt einen Überdruck im Treppenhaus/Flur des Gebäudes. Sobald der Atemschutztrupp eine Tür zum Brandraum öffnet, wird durch den Überdruck im Flur ein Austreten des Brandrauchs in den Flur verhindert. Somit wird eine weitere Beschädigung der Wohnung begrenzt. Bei bereits komplett verqualmten Wohnungen werden die Zimmer dann nach und nach einzeln belüftet.

Überdrucklüfter gibt es mit drei verschiedenen Antriebsarten:


1. Antrieb durch Verbrennungsmotor

Luftdurchsatz: max. 34.000 m3/h
Diese Lüfter sind im Betrieb völlig unabhängig von irgendwelcher Peripherie. Durch den Antrieb mittels Verbrennungsmotor können Sie jedoch nicht in Explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.

2. Antrieb durch Wasserturbine

Luftdurchsatz: max. 50.000 m3/h
Zum Betrieb dieser Lüfter benötigt man Wasser. In der Regel gelangt das Wasser über einen Schlauch aus einem Tanklöschfahrzeug in die Turbine und wird dann über einen weiteren Schlauch wieder in den Tank geleitet. So bildet sich ein Wasserkreislauf.

3. Antrieb durch Elektromotor

Luftdurchsatz: max. 10.000 m3/h
Diese Lüfter sind bei den Feuerwehren noch weit verbreitet. Allerdings ist die Wirkungsweise dieser Geräte entgegengesetzt - sie saugen die Luft aus dem Gebäude. Auch der Luftdurchsatz ist nicht so groß, wie man es von den anderen Geräten gewohnt ist.

Die Tendenz bei der Beschaffung solcher Geräte geht eindeutig zu den beiden oben zuerst aufgeführten Lüftern.